Neuheiten 2026.04 - Wiener E1 in Graz - Wagen 292 und 293
Der letzte Akt einer besonderen Serie!
Die Grazer Straßenbahn wurde im Lauf ihrer turbulenten Geschichte immer wieder den neuen Anforderungen durch schwankende Fahrgastzahlen und technische Neuerungen angepasst. So wurden in rund 100 Jahren über 550 Fahrzeuge angeschafft und teilweise umfassend adaptiert.
© Halling Modelle
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Der Umbau von Fahrzeugen in der eigenen Werkstätte hat in Graz ebenso eine lange Tradition wie die Übernahme gebrauchter Fahrzeuge aus anderen Städten, da der Betrieb lange Zeit unter akutem Geld- aber auch Fahrzeugmangel litt.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden 36 gebrauchte Züge aus Deutschland beschafft, 17 aus Duisburg (Serie 520) und 21 aus Wuppertal (Serie 550). Erst 2007 wurde der Fuhrpark um Züge aus Wien (Serie 290, ex E1) erweitert.
Die Wiener E1 wurden in den Lohner-Werken gebaut. Die heute zum kanadischen Bombardier gehörende Wagen- und Waggonfabrik mit Sitz in Wien-Donaustadt, ist aus der k.u.k Hof-Wagenfabrik Jacob Lohner, die unter anderem luxuriöse Kutschen fertigte, hervorgegangen.
Erst 1986 gab es wieder zwölf neue Fahrzeuge, deren Bau für die Straßenbahn Graz veranlasst wurde. Diese wurden 1999 durch den Einbau eines Niederflur-Mittelteils modernisiert. Die ersten komplett niederflurigen Fahrzeuge wurden im Jahr 2001 angeschafft.
Die zwei Halling Modelle basieren wie Ihre Vorbilder auf den Modellen der Wiener E1, wobei wir natürlich sorgsam auf die vielen kleinen Unterschiede geachtet haben, die die Wagen zu echten Grazern machen.
Die Modelle sind als rollfähige Standmodelle oder motorisierte Modelle mit Wechsellicht und NEM651 Schnittstelle erhältlich.






