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2021-05-28 09:11:21

Neuheiten 2021.05 - Wiener Himmelfahrt

Von 1918 bis 1928 wurden in Wien Verstorbene auch in diesen stilvollen Beiwagen mit der Straßenbahn transportiert

Die Leichenwagen basieren auf normalen Personenwägen (Type p) der Städtischen Straßenbahnen und wurden mit quer zur Fahrtrichtung liegenden „Fächern“ ausgestattet, schwarz lackiert, und mit einem edlen Kreuz versehen.

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WLB-RIP

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 Dass die Neuauflage des beliebten Modells rechtzeitig zu Christi Himmelfahrt fertig wird ist ein reiner Zufall, bietet sie doch eine dankbare Gelegenheit für Wortspiele!

 Im Ersten Weltkrieg war die Distanz von den Spitälern im Westen Wiens bis zum Zentralfriedhof am anderen Ende der Stadt zu groß für die hungernden Pferde der Bestattung Wien, und fahrtüchtige LKWs hatte die Armee eingezogen. Die erste solcher Linien bestand zwischen den großen Spitälern und dem Wiener Zentralfriedhof. Der „Fahrschein“ kostete zwischen 370 und 450 Kronen und war somit deutlich teurer als der Tarif für die stehenden Fahrgäste.

 So umgebaut konnte etwa der Waggon Nr. 7031 zwölf Särge fassen. Diese wurden jeweils in ein eigenes Abteil eingeschoben. Gezogen wurde die Leichentram von regulären roten (Personen)Triebwägen. Bis 1928 sind über 33.000 Verstorbene mit dem ungewöhnlichen Verkehrsmittel zu ihrer letzten Ruhestätte gebracht worden – dann wurde der Wagen ausgeschieden.

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